Volles Haus bei der Lesung von Harald Meier mit „Kasimir“ im OG der Bücherei

Ein Burggespenst zieht alle in seinen Bann – Großer Andrang bei der Lesung in der Gemeindebücherei

Ein besonderes Highlight beim Tag der offenen Tür der Gemeindebücherei Kastl war die Lesung von
Harald Meier um 15 Uhr. Aus seinem selbst geschriebenen Buch „Kasimir, das Burggespenst von Kastl“
las der Autor vor zahlreichen kleinen und großen Zuhörerinnen und Zuhörern, die gespannt
seinen Geschichten lauschten.


Kurz vor Beginn füllte sich das Obergeschoss der Bücherei mit Kindern, Eltern und weiteren interessierten Gästen. Schon bald waren alle Plätze besetzt – ein eindrucksvoller Beweis für das große Interesse an der Lesung. Büchereileiter Georg Dürr begrüßte Harald Meier herzlich und bedankte sich für sein Engagement. Der Autor war der Einladung gerne gefolgt und freute sich, seine Geschichte persönlich vorstellen zu dürfen.

Ein Burggespenst mit Herz und Schnurrbart

Hoch über dem Markt Kastl, in den alten Mauern der Klosterburg, lebt seit Jahrhunderten ein ganz besonderer Bewohner: Kasimir, das Burggespenst von Kastl. Doch anders als gewöhnliche Gespenster hat er es nicht darauf abgesehen, Menschen zu erschrecken. Viel lieber treibt er kleine Späße. Tagsüber ruht er tief unten in einer Mauernische im alten Brunnen.

Besonders am Herzen liegt Kasimir die kleine Prinzessin Anna, die Tochter Ludwigs des Bayern, die in Kastl ihre letzte Ruhestätte gefunden hat. Seit Jahrhunderten wacht er über ihr Andenken und erinnert sich an ein kleines Holzpferd, das für Anna eine besondere Bedeutung hatte.

Als Pfarrer Michael Polster die Klosterburg erkundet, kommt Unruhe in Kasimirs beschauliches Gespensterleben. Schlüssel verschwinden, Türen öffnen sich wie von selbst und geheimnisvolle Geräusche hallen durch die alten Gemäuer. Schließlich kommen auch zwei Kinder dem Geheimnis des Burggespenstes auf die Spur. Doch gelingt es Kasimir, sein Geheimnis zu bewahren?

Mit viel Humor, Spannung und Herzenswärme erzählt Harald Meier eine Geschichte über Freundschaft und Erinnerung. Gleichzeitig lässt er die bewegte Vergangenheit der Klosterburg Kastl auf unterhaltsame Weise lebendig werden. Die Gäste verfolgten aufmerksam die Abenteuer des kleinen Gespenstes mit dem großen Schnurrbart.

Eine liebevolle Überraschung zum Abschluss

Zum Ende der Lesung hatte Harald Meier noch eine besondere Überraschung vorbereitet: Aus einer kleinen Schatztruhe überreichte er jedem Kind ein Holzherz als Erinnerung an den Nachmittag. Diese liebevolle Geste sorgte für einen schönen Abschluss der Veranstaltung.

Ein volles Haus, eine spannende Geschichte und viele begeisterte Zuhörerinnen
und Zuhörer – ob Klein oder Groß – machten die Lesung von Harald Meier zu einem weiteren Höhepunkt und einem rundum gelungenen Abschluss des Tags der offenen Tür in der Gemeindebücherei Kastl.